Wir brauchen klare Ziele

Ziel, Ziele, Ordnung, Planung, Plan, Startplan, Management, Haushalt, RomanZiele sollten konkret sein

Wer sich Ziele setzt, braucht vor allem eine konkrete Vorstellung davon, was er will. Wenn ich zum Beispiel Ordnung will, brauche ich eine Definition dafür, was Ordnung für mich bedeutet.

Will ich eine aufgeräumte, saubere Couch und einen ordentlichen Tisch haben? Ist mir die Anrichte wichtiger? Will ich den Wäscheschrank gut sortiert und ordentlich eingeräumt haben? Was mich auf keine Fall weiterbringt, sind sogenannte „negative“ Ziele, wie „Ich will nicht mehr in Unordnung leben.“

Übertrage ich so ein negativ formuliertes Ziel auf ein anderes Themengebiet, wird klar, was ich damit meine. Wenn ich mich heute Abend nicht langweilen will, weiß ich trotzdem noch nicht, wie ich das erreichen könnte. Will ich nicht mehr in dieser Stadt leben, weiß ich trotzdem noch nicht,  wohin ich stattdessen will.

Nur, wenn ich mir konkrete Ziele setze, wie „Heute Abend gehe ich mit Karin ins Kino in den neuen, spannenden Film“, kann ich gezielt Eintrittkarten kaufen und den Abend aktiv und erfolgreich gestalten. Wenn ich mir wünsche, in spätestens drei Monaten in Buxtehude zu wohnen, weiß ich, wo ich nach einer Wohnung suchen und wohin ich dann den Möbelwagen schicken kann. Nur so werde ich dort auch irgendwann ankommen.

Ziel, Ziele, Ordnung, Management, Organisation, Plan, Planung, HaushaltKeine Angst vor großen Zielen

Wer sich Ziele setzt, erschreckt sich manchmal vor deren Größe, deshalb ist es wichtig, das große Ziel in kleine Teilabschnitte zu unterteilen. Angenommen, ich will aus einer sehr unordentlichen Wohnung eine saubere, ordentliche, vorbildliche Wohnung machen: Wenn ich darin nicht geübt bin, wird das zu einer extremen Herausforderung, die ich vielleicht in einer Hauruckaktion auch mal kurzfristig erreiche, auf lange Sicht aber vermutlich nicht halten kann. Deshalb ist es besser, sich seine Ziele in handliche Teilziele zu zerlegen und langsam zu starten.

Wie das geht, habt ihr schon im Startplan geübt und aus vielen tollen Rückmeldungen kann ich sehen, dass er gut funktioniert. Mit ihm habt ihr euch „gute Gewohnheiten“ antrainiert, die euch das Ordnung halten leichter machen, weil es so routiniert wie Zähneputzen läuft. Klar kann man auch mal in alte, nicht so günstige Gewohnheiten zurückfallen, weil die Lebensumstände sich ändern oder schwierig werden. Dann kann man aber einfach nochmal starten und sich seine „guten Gewohnheiten“ angepasst an die neue Situation zurückerobern.

Niemand sollte Scheu davor haben, nochmal bei „Tag 1“ zu beginnen. Es schaut ja niemand zu, es ist eure ganz private Sache, wie ihr vorgeht. Wer außer euch selbst fordert Rechenschaft von euch?

Sollte es also tatsächlich einmal so gekommen sein, dann schaut nicht zurück. Heute ist heute, lebt in der Gegenwart und schert euch nicht um vergossene Milch. Sorgt euch aber auch nicht um ungelegte Eier, denn die Zukunft wird euch dann bekannt sein, wenn sie da ist und dann ist sie sowieso schon euer Heute. Wer darüber grübelt, was wohl in zwei Wochen sein wird und ob er dann den Startplan wieder so schafft, wie beim ersten Durchgang, der raubt sich selbst die Kraft mit Fragen und Grübeleien, die sowieso niemand beantworten kann.

Liebe Grüße

Eure Olga

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Foto: (c) Alessandro Altieri pixabay.com

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