Startplan

Aller Anfang ist leicht!

Jeder, der hier nach Anregungen sucht, befindet sich in seiner individuellen Situation. Die einen leben im totalen Chaos und haben das Gefühl, diesen Berg Arbeit niemals bewältigen zu können, andere haben nur mit einer latenten Unordnung zu kämpfen, die sie aber irgendwie immer noch gemeistert bekommen. Wieder andere wollen einfach schauen, ob sie ihren Haushalt nicht noch ein bisschen effektiver führen können, als sie es ohnehin schon tun. Jeder hat also andere Startbedingungen und kann bei Olgas Programm sein eigenes Tempo vorlegen. Für den Anfang empfehle ich allen, die sich im Haushalt nicht so sicher fühlen, die Schritte von Anfang an mit zu machen, um durch die Routine den Ordnungssinn quasi wie einen Muskel zu trainieren. Jegliche Hektik ist hier fehl am Platz. Gerade die, die sich mit völlig chaotischen Zuständen herum quälen, sind meist die größten Perfektionisten. Das klingt vielleicht absurd, wenn man sich die so gar nicht perfekten Wohnumstände ansieht, aber es ist tatsächlich so, dass der viel zu hohe Anspruch an sich selbst oft der schlimmste Feind bei der Hausarbeit ist.

Die oberste Regel lautet also: „Immer hübsch langsam!“

So wie ein hoher Berg für einen gut trainierten Bergsteiger ein Klacks ist, so ist für eine geübte Hausfrau und einen geübten Hausmann das Ordnung schaffen ein Klacks, weil sie die Technik beherrschen und durch gutes Training die Routinen sitzt. Es geht vor allem um Gewohnheiten, Übung, ein bisschen theoretischen Hintergrund und den Spaß an der Sache.

Wie jeder Sportler mit seinem Sport langsam beginnt, um sich nicht zu verletzen und den Sport zu verleiden, so gehen wir hier das „Ordnungstraining“ ebenfalls langsam an. Und wie jeder Sportler nur durch Beharrlichkeit ans Ziel kommt, so ist es beim Üben von Ordnung auch. Wenn man sich ein Verhalten angewöhnen will, muss man es mindestens 30 Mal wiederholen, bis es irgendwann schon nahezu automatisch abläuft. Weil aber niemand ein stundenlanges Workout will, das ihm die Kraft für alle anderen Aktivitäten raubt, machen wir es hier wirklich in winzig kleinen Schritten, die jede und jeder schaffen kann.

Womit anfangen?

Der Startplan befasst sich zunächst einmal mit dem Thema Aufräumen, das heißt, mit Dingen, die eine Funktion haben und die in den Haushalt gehören. Ab der dritten Woche kommt dann das Thema Entrümpeln hinzu.

Wenn man sich angewöhnen will, regelmäßig und ohne Stress Ordnung zu halten, dann helfen vereinzelte Hau-Ruck-Entrümpelungsaktionen alleine nicht viel, weil sie nicht zu einer Verhaltensänderung führen. Man kann das mit „Crash-Diäten“ vergleichen, bei denen man innerhalb kürzester Zeit viel Gewicht verliert, aber anschließend wieder in altes Verhalten zurückfällt und alles wieder zunimmt, das man vorher abgenommen hatte. Wer sich trotzdem für die Hau-Ruck-Methode zum Entrümpeln entscheidet, sollte sich spätestens danach mit den kleinen Schritten des Aufräumens und der Schritt-für-Schritt-Methode des Entrümpelns befassen.

Das Angewöhnen von kleinen, verträglichen Schritten, führt mit der Zeit zu einem entspannten Verhältnis zu Ordnung und Sauberkeit. Und das mit einem gleichzeitigen Zuwachs von Selbstvertrauen, Sicherheit, Entspanntheit und Freude an der Sache. Bei Olga Ordentlich soll das Belohnungszentrum im Gehirn jeden Tag ein Erfolgserlebnis bekommen, damit der Spaß an der Sache zum Motor für die Sache wird.

Doch erst entrümpeln?

Wenn die Situation schon so verfahren ist, dass Aufräumen gar nicht mehr möglich ist, kann man natürlich zu Anfang eine „Crash-Diät“ für die Wohnung durchziehen und später das Aufräumen trainieren. Wie auch immer Ihr Euch entscheidet, es ist wichtig, die Sache strukturiert und geplant anzugehen, um keine Energie zu vergeuden und den Spaß bei der Sache nicht zu verlieren.

Wer sich entschließt, erst mal gründlich zu entrümpel, kann anschließend den Startplan in kleinen Schritte einfach nachholen oder vielleicht parallel mitgehen. Jeder nach seinem Tempo und seinen Möglichkeiten. Ihr seid der Boss in Eurem Haushalt und bestimmt Euer Tempo selbst!

Jeder kann jederzeit ins Programm einsteigen

Hier kann jeder, egal, wann er anfängt Olga Ordentlich zu lesen, die Schritte für sich selbst und in seinem eigenen Tempo nachgehen. Viele zusätzliche Informationen findet Ihr auf den Seiten, die oben im Menü zu finden sind. Alle bisher erschienenen Artikel und Kommentare könnt Ihr über den Kalender und die Suchfunktion leicht finden.

Auf gehts und viel Spaß!

Woche 1

Tag 1    Tag 2    Tag 3    Tag 4    Tag 5    Tag 6   Tag 7

Woche 2

Tag 1    Tag 2    Tag 3    Tag 4    Tag 5    Tag 6    Tag 7

Woche 3

Tag 1    Tag 2    Tag 3    Tag 4    Tag 5    Tag 6    Tag 7

Woche 4

Tag 1    Tag 2    Tag 3    Tag 4    Tag 5    Tag 6    Tag 7

Woche 5

Tag 1    Tag 2    Tag 3   Tag 4    Tag 5    Tag 6    Tag 7

 

Erste Woche / Tag 1

Steht (nicht allzu spät) auf und macht Euch komplett fertig. Duschen, Haare machen, ankleiden. Zieht Euch so an, dass Ihr jederzeit das Haus verlassen könntet.

Auch, wenn Ihr heute zu Hause bleiben wollt, zieht bitte, bitte keine „ollen“ Sachen an, die „nur fürs Haus“ bestimmt sind. Wenn meine Fassade schon „oll“ ist, wie soll ich mich dann „toll“ finden?

Das Thema ist: Wir müssen uns selbst mögen, damit es uns gut geht. Wenn wir z.B. einer Frau auf der Straße begegnen, die mit fettigen, struppigen Haaren im alten, ausgebeulten Jogginganzug herumläuft, werden wir uns kaum vorstellen können, dass ausgerechnet diese Frau unsere Freundin werden könnte. Wir würden vielleicht sogar ein bisschen abschätzig auf sie schauen und sie nicht besonders mögen. Wenn Ihr Euch selbst in einem solchen Zustand im Spiegel seht, werdet Ihr auch nicht besonders stolz auf Euch sein, oder?

Zwar geht es hier darum, dass wir unsere Hausarbeit machen wollen, aber man muss sie ja nicht in den letzten Klamotten erledigen. Für grobe Schmutzarbeiten kann man vorübergehend Arbeits- oder Schutzkleidung anziehen, die dann auch richtig schmutzig werden kann, aber alle normalen Hausarbeiten können wir in normaler Kleidung erledigen. Im Zeitalter der Waschmaschine und der Hightechfasern brauchen wir da keine besonderen Ängste mehr zu haben.

Also viel Erfolg auf dem neuen Weg und bitte immer langsam machen. Es geht in den ersten fünf Wochen hier nur um das Entwickeln guter Gewohnheiten. Schritt für Schritt. Tag für Tag.   Pixabay

Erste Woche / Tag 2

Steht (wieder nicht allzu spät) auf, schlagt die Bettdecken zurück und öffnet das Schlafzimmerfenster weit. Dann macht Euch komplett fertig. Duschen, Haare machen, ankleiden. Zieht Euch so an, dass Ihr jederzeit das Haus verlassen könntet.

Danach schließt die Fenster und macht die Betten, egal wie es um die Betten herum aussieht. Darauf kommt es nicht an, denn heute ist nur das Bett dran. Kissen aufschütteln, Laken und Decken glatt ziehen und, wenn vorhanden, die Tagesdecke drüber legen. Danach bitte nichts mehr aufs Bett legen, es ist nämlich nur zum Schlafen gedacht und nicht als Lager für Dinge, die man irgendwie nicht aufgeräumt kriegt. Da wir ja in den Betten schlafen, uns also mit Haut und Haar diesem Möbel die ganze Nacht anvertrauen, sollte es nicht von allem möglichen Krempel tagsüber schmutzig und staubig gemacht werden und vor allem am Ausdünsten über Tag gehindert werden, weil der Krempel die Oberfläche verschließt. Wir schwitzen in der Nacht bis zu 1,5 Liter in die Betten und müssen der Flüssigkeit dann auch die Möglichkeit geben, wieder zu entweichen.

Jetzt schaut von der Tür ins Schlafzimmer zurück. Alleine dadurch, dass das Bett gemacht ist, sieht der ganze Raum schon irgendwie verändert aus. Ein ordentlich gemachtes Bett strahlt auf den ganzen Raum eine gewisse Ordnung und Ruhe aus. Und das Drumherum schafft Ihr später auch noch. Ungefähr vier Quadratmeter von ungefähr 15 habt Ihr nun ja schon ordentlich.   Pixabay

Erste Woche / Tag 3

  • Steht auf, schlagt die Bettdecken zurück und öffnet die Schlafzimmerfenster weit.
  • Macht Euch von Kopf bis Fuß fertig.
  • Schließt die Schlafzimmerfenster und macht die Betten.
  • Nicht vergessen: Die Betten sind jetzt Sperrgebiet. Nichts wird darauf abgestellt oder gar gelagert, denn sie sind der Anker der Ordnung, und um sie herum wird sich die Ordnung im Lauf der nächsten Zeit ausbreiten.

Macht heute zusätzlich die Spüle sauber. Verzettelt Euch aber nicht, macht heute nicht mehr als nur die Spüle! Das heißt: Spüle ausräumen, herumstehendes Geschirr spülen oder in die Spülmaschine räumen und die Spüle anschließend zum Glänzen bringen. Je nachdem, wie lange Ihr Euch nicht mehr so richtig darum gekümmert haben, kann das ein bisschen Muskelkraft kosten. Aber Ihr habt heute keinen anderen Auftrag und deshalb ist das zu schaffen. Seid nicht enttäuscht, wenn die Spüle nicht beim ersten Durchwischen glänzt, sie hat vielleicht eine lange Durststrecke hinter sich, in der sich niemand um sie gekümmert hat.

Es gibt eine gute Methode, mit der man alte Verschmutzungen und Glanzlosigkeit bekämpfen kann. Macht Euch aus Spülmaschinenpulver und wenig Wasser eine Paste und tragt diese auf die Ablauffläche auf. Dann lasst das ganze über mehrere Stunden einweichen. Wenn es trocken wird, immer wieder anfeuchten. Man kann zum Beispiel nasses Küchenkrepp darauf legen und es immer wieder mit einer Blumenspritze anfeuchten. Wenn die Spüle sehr schlimm aussieht, kann man die Paste ruhig bis zum Abend oder sogar bis zum nächsten Morgen einwirken lassen, so spart man Kraft. Wenn man ungeduldig wird, kann man ja zwischendurch immer mal an einer besonders schlimmen Stelle schauen, ob die Wirkung schon zufriedenstellend ist. Wenn nicht, wieder etwas Paste auftragen und weiter wirken lassen. Im Becken selbst kann man einige Esslöffel Spülmaschinenpulver mit heißem Wasser auflösen, so hoch wie möglich mit Wasser auffüllen und ebenfalls für mehrere Stunden stehen und einwirken lassen.

Auch wenn man keine Spülmaschine hat, lohnt sich die Anschaffung einer kleinen Packung Spülmaschinenreiniger, aber bitte keine Tabs nehmen, denn die Zusatzfunktionen kann man ja ohne Spülmaschine nicht brauchen.

Während die Spüle gereinigt wird, kann die Spülmaschine schon mal ihren Job tun, dann ist die Zeit optimal genutzt.

Wenn die Spüle sauber ist, schaut Euch die Küche an. Auch wenn sich drumherum noch nichts getan hat, sieht die Küche schon positiv verändert aus. Eine saubere, vielleicht schon glänzende Spüle macht gleich einen ganz anderen Eindruck. Und sie sollte jetzt der ruhende Pol, der Sauberkeits- und Ordnungsanker in der Küche werden, so wie das Bett es im Schlafzimmer ist. Das heißt, dass auf der Spüle nichts mehr abgestellt und zwischengelagert wird. Sie bleibt immer leer und glänzend. Sie wird also nur bei Bedarf benutzt und anschließend sofort wieder gereinigt und poliert.

Ohne Spülmaschine kommt jetzt natürlich die Frage auf: Wohin mit dem benutzten Geschirr? Man kann ja nicht jede einzelne Tasse sofort wieder spülen, nur damit die Spüle frei und sauber bleibt. Das wäre nicht nur Zeitverschwendung sondern auch ökologisch nicht zu vertreten. Schafft Euch eine Schüssel an, die ungefähr die Größe des Spülbeckens hat, also dort hinein passt. Die Schüssel bekommt einen festen Platz unter der Spüle und das benutzte Geschirr kommt dort hinein, bis sie voll ist. Dann kann man einmal am Tag oder so oft die Schüssel voll ist alles wegspülen. So kann die glänzende Spüle ihren Glanz den ganzen Tag über in Eurer Küche verbreiten.   Pixabay

Erste Woche / Tag 4

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Macht Euch von Kopf bis Fuß fertig.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

Ab heute könnt Ihr kleine Abendaufgaben hinzunehmen:

abends:

Vor dem Schlafengehen die Betten aufschlagen und die Schlafzimmerfenster für zehn Minuten öffnen. Es ist ein herrliches Gefühl in einem frisch gelüfteten Raum schlafen zu gehen.   Pixabay

Erste Woche / Tag 5

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen. Bitte dran denken: „Olle Sachen gibts nicht mehr!“
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

abends

Betten aufschlagen und zehn Minuten lüften.

Macht Euch, wenn es soweit ist, fürs Bett fertig. Schminkt Euch immer gründlich ab. Wenn die Haut gut gereinigt ist, kann sie besser „atmen“, man fühlt sich einfach wohler, wenn die Poren rein sind und kann tatsächlich besser schlafen. Unreine Haut und Spannungsgefühle sind eine häufige Ursache für Schlaflosigkeit!

Habt Ihr Nachtwäsche oder geht Ihr mit dem T-Shirt ins Bett, das Ihr schon den ganzen Tag anhattet? Es ist wirklich ein schönes Gefühl, ein frisches Nachthemd oder ein frisches T-Shirt im Bett anzuhaben. Man muss sich jetzt nicht den Kleiderschrank mit Nachthemden vollstopfen, die man die eigentlich spießig oder hässlich findet. Aber man sollte strikt zwischen Wäsche für den Tag und für die Nacht trennen, sowohl aus hygienischen als auch aus mentalen Gründen. Wenn ich mich immer irgendwie fühle, als wäre ich noch nicht richtig angezogen, weil ich tagsüber die selben Sachen anhabe, die ich oft auch nachts im Bett trage, kann ich mich einfach nicht so selbstsicher und gut fühlen. Man stelle sich vor, man müsste im Schlafanzug zu einem Vorstellungsgespräch gehen. Wie sicher würde man sich da wohl gegenüber dem Gesprächspartner fühlen? Wer keine Nachthemden oder Pyjamas haben will, sortiert einfach ein paar T-Shirts in die Abteilung Nachtwäsche und trägt die dann ausschließlich zum Schlafen.    Pixabay

Erste Woche / Tag 6

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen. Bitte dran denken: „Olle Sachen gibts nicht mehr!“
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen

Nehmt Euch heute für jeden Raum genau fünf Minuten Zeit zum Aufräumen. Ja, nur fünf Minuten, denn wenn Ihr jetzt in die Vollen geht wie zum Beispiel vor dem letzten Besuch der Schwiegermutter, werdet Ihr wieder schnell den Spaß an der Arbeit verlieren und Euch in den alten Trott fallen lassen. Halt statt dessen konsequent an den kleinen Routinen für morgens und abends fest und macht kleine Schritte! Das Chaos ist nicht an einem Tag entstanden, es muss auch nicht an einem Tag beseitigt werden. Wir machen hier keine Crash-Diät ;-). Und Ihr werdet Euch wundern, wie viel man in fünf Minuten schaffen kann! Freut Euch daran, dann hat Euer Belohnungszentrum im Gehirn alles, was es will. Wer jetzt perfektionistisch alles auf einmal schaffen will, schafft mehr Unordnung als vorher, enttäuscht sein Belohnungszentrum und demotiviert sich nur selbst.

Lest zunächst einmal, was der Unterschied zwischen Aufräumen und Entrümpeln ist. Und achtet bitte darauf, dass es heute NUR ums Aufräumen geht. Entrümpeln ist heute nicht dran!

Bevor Ihr anfangt, bedenkt, dass anschließend wahrscheinlich keine perfekt aufgeräumte Wohnung

zu sehen sein wird! Aber es wird trotzdem etwas passieren: Ihr werdet eine Veränderung bemerken und diese setzt Ihr dann mit dem Aufwand von fünf Minuten in Relation. Ihr werdet sehen, dass es sich wirklich gelohnt hat, auch wenn es noch nicht (vielleicht sogar lange noch nicht) perfekt ist! Es kommt nicht auf die Perfektion an, sondern auf das Verhältnis von Aufwand und Ergebnis.

Für die Fünf-Minuten-Aufräumaktion nehmt Ihr Euch am besten kein bestimmtes Areal vor. Schnappt Euch im ersten Zimmer einfach alles, was herumliegt und von dem Ihr spontan wisst, wohin es gehört. Das räumt Ihr dann an seinen Platz. Müll wird sofort entsorgt. Alle Dinge, die in einen anderen Raum und dort an einen bestimmten Platz gehören, legt in einen Korb oder Karton, den Ihr immer bei Euch habt. So könnt Ihr diese Dinge später in den anderen Raum mitnehmen, wenn Ihr dort fünf Minuten aufräumen geht. Fangt nur nicht an, zwischen den Räumen hin und her zu laufen. Ihr schafft viel weniger, wenn Ihr die meiste Zeit auf der „Transitstrecke“ hin und her pendelt.

Haltet Euch an die fünf Minuten und verzettelt Euch nicht. Fasst keine Dinge an, von denen Ihr nicht sofort wisst, wohin sie gehören. Das raubt Euch nur die Zeit und muss unter einem anderen Blickwinkel später bearbeitet werden. Nach spätestens fünf Minuten (Eieruhr stellen) verlasst das erste Zimmer, egal, wie weit Ihr dort gekommen seid und geht in den nächsten Raum. Dort geht es nach dem gleichen Muster weiter. Wenn Ihr das letzte Zimmer verlasst, dürfte theoretisch im Korb nur noch etwas liegen, dass Ihr in den Räumen zwei bis X gefunden habt und das in den ersten Raum gehört. Das legt Ihr nun noch an seinen Platz und dann ist es für heute genug mit Aufräumen. Übrigens: Die Diele zählt auch als Zimmer. So habt Ihr die Diele immer mindestens passabel in Ordnung, wenn es schellt.

Jetzt schaut Euch in den Zimmern um. Erstaunlich, was man in fünf Minuten schaffen kann, nicht wahr?

abends

  • Spüle kontrollieren: Ist sie leer und glänzt? Dann wird sie Euch morgen früh mit diesem Glanz empfangen und der Kaffee schmeckt gleich doppelt so gut! Wenn sie noch nicht sauber ist, erledigt das noch heute Abend. (Wer gern fernsieht, kann gut eine Werbepause dafür nutzen.) So fällt am nächsten Morgen automatisch eine Morgenroutine weg.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Erste Woche / Tag 7

Wenn diese Startwoche am Montag angefangen hätte, wäre es heute Sonntag. Bitte unterbrecht die Routinen nicht schon jetzt, weil vielleicht Sonntag ist. Denn es gibt auch andere Tage, an denen man theoretisch einen Grund finden könnte, die Routine zu unterbrechen. Es könnte ein Feiertag sein, ein Geburtstag, ein Gedenktag, ein Ich-habe-heute-irgendwie-keinen-Drive-Tag, ein warmer Tag, ein kalter Tag, ein heißer Tag, ein trüber Tag. Ich denke, wir kennen alle unsere Ausreden, die wir benutzen. Bedenkt, wie weit Ihr bis jetzt gekommen seid und macht es Euch nicht kaputt, indem Ihr jetzt anfangt, Ausnahmen zuzulassen. Später, nach einer langen, langen Eingewöhnungsphase, kann man auch mal Ausnahmen machen, aber die sollten wirklich sehr gut überlegt sein. Denn alles, was ich heute nicht tue, türmt sich auf zu einem Hügel oder einem Berg, den ich dann eben später erledigen muss. Ich sage mir immer: „Was weg ist, ist weg! Das kann mich morgen schon nicht mehr stören.“

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen. „Olle Sachen gibts nicht mehr!“
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

abends

  • Spüle kontrollieren: Ist sie leer und glänzt?
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.   Pixabay

Zweite Woche / Tag 1

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen. „Olle Sachen gibts nicht mehr!“
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.

Heute Abend kommt eine abendliche Fünf-Minuten-Aufräum-Routine dazu. Geht genauso vor, wie bei der morgendlichen Routine. Raum für Raum nur fünf Minuten; immer den Korb oder Karton dabei, um Transitwege zu sparen; nur Dinge anfassen, von denen Ihr sofort wisst, wohin sie gehören. Müll wird sofort entsorgt, Dinge, die einen festen Platz haben, werden an ihren Platz geräumt. So werdet Ihr die besten Ergebnisse erzielen.    Pixabay

Zweite Woche / Tag 2

Heute kommt keine neue Aufgabe dazu. Beobachtet Euch bei Eurer Routinearbeit. Wie kommt Ihr damit zurecht? Ist es zu schaffen? Wie seid Ihr mit den Ergebnissen zufrieden? Hättet Ihr gedacht, dass Ihr in einer Woche so weit kommen würdet? Auch wenn es noch lange nicht perfekt aussieht, es dürfte sich doch deutlich etwas verändert haben, oder?

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen. „Olle Sachen gibts nicht mehr!“
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.   Pixabay

Zweite Woche / Tag 3

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen. „Olle Sachen gibts nicht mehr!“
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Zweite Woche / Tag 4

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen. „Olle Sachen gibts nicht mehr!“
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.

Ab jetzt wird sich Euer Aufgabenbereich nur noch sehr wenig ändern, es könnte sein, dass es der einen oder anderen langweilig erscheint, aber das genau ist das Ziel: Die Aufgaben sollen Euch so routiniert und unspektakulär erscheinen, dass Ihr am Ende kaum noch merkt, dass Ihr sie überhaupt tut. Und alles, was man ganz nebenher erledigt, empfindet man nicht als lästige Arbeit. Aber die positiven Effekte, die machten total gute Laune! 🙂    Pixabay

Zweite Woche / Tag 5

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen. „Olle Sachen gibts nicht mehr!“
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Zweite Woche / Tag 6

Heute kommt noch nichts Neues dazu, heute dient weiterhin der Festigung guter Gewohnheiten.

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen. „Olle Sachen gibts nicht mehr!“
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Zweite Woche / Tag 7

Inzwischen sind die kleinen morgendlichen und abendlichen Routinen schon fast zur Gewohnheit geworden. Aber Vorsicht! Echte, stabile Gewohnheiten entwickeln sich langsam und brauchen mindestens 30 Wiederholungen, eher sogar mehr! Deshalb jetzt einfach durchhalten und weitermachen. Je öfter man eine Handlung wiederholt, desto selbstverständlicher geht sie einem von der Hand und auf einmal nimmt man sie gar nicht mehr als Arbeit wahr, weil sie so selbstverständlich geworden ist wie Zähneputzen.

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen. „Olle Sachen gibts nicht mehr!“
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, schaut speziell auf die Diele, denn sie ist die „Visitenkarte“ des Hauses. Jeder, der an der Tür klingelt, bekommt über die Diele einen ersten Eindruck. Räumt alles an seinen Platz: Schuhe in den Schuhschrank, Schlüssel in die Schublade oder ans Schlüsselbrett, alles, was nicht in die Diele gehört, an seinen Platz in den anderen Zimmern. Erfahrungsgemäß ist das in der 5-Minuten-Routine alles zu schaffen. Wenn nicht, solltet Ihr Euch mal den 30-Sekunden-Tipp ansehen.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.   Pixabay

Dritte Woche / Tag 1

Natürlich geht es mit den täglichen Routinen wie gehabt weiter. Sie sind die Basis, auf der Ihr nun aufbauen könnt.

Ab heute könnt Ihr versuchen, zusätzlich eine sogenannte Tagesaufgabe zu erledigen. Wer aber primär erst mal ganz viel Chaos beseitigen muss, das einfach nicht aufzuräumen ist, sollte sich jetzt einer täglichen kleinen Entrümpelungsaufgabe widmen. Ob man diese Aufgabe morgens, mittags oder abends erledigt ist egal. Man sollte sich nur eine Zeit suchen, die einem gut passt und die man wahrscheinlich regelmäßig für diese Aktionen zur Verfügung hat.

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen. „Olle Sachen gibts nicht mehr!“
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Bei Bedarf 15 Minuten entrümpeln oder die Tagesaufgabe erledigen

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.   Pixabay

 

Dritte Woche / Tag 2

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Die aktuelle Tagesaufgabe erledigen oder 15 Minuten entrümpeln.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Dritte Woche / Tag 3

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

Wenn Ihr keine Zeit zum Entrümpeln habt, macht es doch einfach so, dass Ihr jedesmal, wenn Euch ein „heimatloser“ Gegenstand in die Hände fällt, eine Entscheidung trefft. Sofort und ohne Aufschub. Ist der Gegenstand Gerümpel? Weg damit! Hat er eine Funktion? Wo gehört er dann logischerweise hin? Gebt dem Gegenstand eine Heimat und informiert die Familie über diese Entscheidung.

Hüten Euch aber davor, Dinge von anderen wegzuwerfen. Stellt Euch vor, jemand täte dies mit Euren Sachen. Die Entscheidung, was mit einem Gegenstand zu geschehen hat, muss immer der Besitzer selbst treffen. Wenn Kinder schon im zarten Alter lernen, solche Entscheidungen selbst und verantwortlich treffen zu dürfen, werden sie später keine Panik haben, wenn es darum geht, Dinge loszulassen. Denn sie haben ja nie die schlechte Erfahrung gemacht, dass ihnen Dinge, an denen ihr Herz (noch) hängt, weggenommen wurden.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.   Pixabay

Dritte Woche / Tag 4

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.   Pixabay

Dritte Woche / Tag 5

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Dritte Woche / Tag 6

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

Eine Möglichkeit, das Aufräumen zu vereinfachen, ist ein Karton für „Irrläufer“. Immer, wenn Euch ein Gegenstand in die Hände fällt, der Euch nicht gehört und / oder von dem Ihr nicht wisst, wo er seinen Platz hat, leget ihn in einen Karton mit der Aufschrift „Irrläufer“.

Einmal in der Woche, wenn die Familie zusammen sitzt, holt Ihr den Karton hervor und trefft gemeinsam mit allen die notwendigen Entscheidungen über die Gegenstände: Wenn das Spielzeugauto für den Sohn noch einen Wert hat, nimmt er es mit in sein Kinderzimmer und gibt ihm dort einen Platz. Wenn der leider stark verrostete Edelstahlauspuff, den der Mann mitgebracht hat, einen Platz entsprechend seiner Funktion bekommen soll, dann muss er ihn jetzt bekommen – wie wäre es mit der Garage oder dem Bastelkeller? Vielleicht liegt er aber nur noch deshalb dort, weil man halt mit der Zeit Dinge, die immer herumliegen, gar nicht mehr wahrnimmt. Dann kann er auch gleich in den Müll oder – wenn es dafür Interessenten gibt – verkauft werden.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Dritte Woche / Tag 7

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.   Pixabay

Vierte Woche / Tag 1

Drei Wochen habt Ihr nun schon geschafft. Wenn Ihr bisher die Tagesaufgabe nur an manchen Tagen erledigt habt, versucht ab heute, ob Ihr es nicht auch jeden Tag schaffen könnt. Wer mag schiebt ab heute auch hin und wieder eine der täglichen Extraaufgaben ein. Wenn Ihr welche auslasst, macht das nichts, denn sie wiederholen sich in regelmäßigen Abständen immer wieder. 😉

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Eventuell Extraaufgabe des Tages

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.

Warum ich immer das Abschminken erwähne? Weil der Schlaf soooo viel besser ist, wenn die Haut frisch und klar ist. Viele Schlafstörungen lassen sich durch trockene, spannende oder von Schminke verklebte Haut erklären. Ein nur wenige Minuten dauerndes Pflegeprogramm am Abend mit Reinigung und Pflege der Haut kann da schon oft Besserung bringen.    Pixabay

Vierte Woche / Tag 2

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Eventuell die Extraaufgabe des Tages erledigen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.   Pixabay

Vierte Woche / Tag 3

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Eventuell die Extraaufgabe des Tages erledigen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Vierte Woche / Tag 4

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Eventuell die Extraaufgabe des Tages erledigen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

Es ist übrigens nicht notwendig, immer exakt die Extraaufgabe zu erledigen, die aktuell im Blog vorgeschlagen wird. Jeder Haushalt läuft anders und hat andere Prioritäten zu berücksichtigen. Nehmt Euch also die Freiheit, auch Eure eigenen Pläne zu erstellen, wenn sie besser zu Euch passen.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.      Pixabay

Vierte Woche / Tag 5

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Eventuell die Extraaufgabe des Tages erledigen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Vierte Woche / Tag 6

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Eventuell die Extraaufgabe des Tages erledigen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

Wie klappt es inzwischen mit der Tagesaufgabe? Und klappt es inzwischen auch schon häufiger mit einer Extraaufgabe des Tage? Wenn nicht, macht Euch keine Sorgen, das wird sich mit der Zeit entwickeln, wenn Ihr Euer eigenes Tempo respektiert. Ordnung lernen kann man mit Sport vergleichen: Man muss es kontinuierlich trainieren, darf aber nicht übertreiben, wenn man sich nicht den Spaß daran verderben will.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.      Pixabay

Vierte Woche / Tag 7

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Eventuell die Extraaufgabe des Tages erledigen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Fünfte Woche / Tag 1

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Ab heute könnt Ihr mal versuchen, die Extraaufgabe fest in den Tagesplan zu übernehmen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Fünfte Woche / Tag 2

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Die Extraaufgabe des Tages erledigen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

Solange noch etwas da ist, das keine Heimat hat, solltet Ihr das tägliche Entrümpeln nicht vernachlässigen. Denn jeder Gegenstand, dem Ihr keine Heimat geben könnt, gehört sehr wahrscheinlich nicht mehr in Eure Wohnung. Er gehört mit ziemlicher Sicherheit in die Kategorie „Gerümpel“ und nimmt Euch nur den Platz zum Leben. Das macht schlechte Laune, weil man viel Zeit damit verplempert, solche Heimatlosen immer hin und her zu räumen, da sie ständig im Weg liegen.

Wenn Ihr immer noch unsicher seid, ob ein heimatloser Gegenstand entsorgt werden kann, legt ihn in eine Kiste für unsichere Kandidaten und lasst ihn da liegen, bis Ihr ihn wieder braucht. Wenn sich das innerhalb des nächsten Jahres nicht ergibt, ist er wirklich überflüssig. Denn selbst Saisonartikel (z.B. Weihnachtsdeko) werden mindestens einmal im Jahr gebraucht. Nur Gerümpel eben nicht.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.   Pixabay

Fünfte Woche / Tag 3

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Die Extraaufgabe des Tages erledigen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Fünfte Woche / Tag 4

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Die Extraaufgabe des Tages erledigen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

Versucht standhaft, die kleinen Morgen- und Abendroutinen auch an Sonn- und Feiertagen durchzuziehen. Sie nehmen nicht viel Zeit in Anspruch, entlasten aber insgesamt von so viel Arbeit, die sich ohne diese Routinen wieder schnell anhäufen würde.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Fünfte Woche / Tag 5

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Die Extraaufgabe des Tages erledigen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.   Pixabay

Fünfte Woche / Tag 6

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen.
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Extraaufgabe des Tages erledigen.

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen.
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen.
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

Fünfte Woche / Tag 7

Tadaaaaaa

Feuerwerk

Ihr habt es geschafft, jetzt gehört Ihr in die Riege der Fortgeschrittenen!

Herzlichen Glückwunsch!!

Inzwischen ist das alles hier so zur Routine geworden, dass Ihr das alles mit Links erledigt. Deshalb heute zum letzten Mal die Liste:

morgens

  • Bettdecken zurückschlagen und Schlafzimmerfenster weit öffnen.
  • Von Kopf bis Fuß fertig machen.
  • Schlafzimmerfenster schließen und Betten machen.
  • Fünf Minuten pro Zimmer aufräumen
  • Die Spüle reinigen und zum Glänzen bringen.
  • Die Extraaufgabe des Tages

Bei Bedarf eine kleine 15-Minuten-Entrümpelung und danach die Tagesaufgabe.

abends

  • Fünf Minuten je Zimmer aufräumen, insbesondere die Diele.
  • Die Spüle zum Glänzen bringen
  • Vor dem Schlafengehen Betten aufschlagen und Fenster für zehn Minuten öffnen
  • Fürs Bett fertig machen: Abschminken, Nachtzeug anziehen, Fenster schließen und entspannen.    Pixabay

 

Viel Spaß und Erfolg als Fortgeschrittene auf dem Weg zum Profi