Selbstpflege und Selbstwertgefühl: Zwei Seiten einer Medaille

Wer nur ein geringes Selbstwertgefühl hat, kümmert sich auch oft zu wenig um sich selbst. Wer sich nicht genug um sich selbst kümmert, lässt wiederum sein Selbstwertgefühl verkümmern. Deshalb ist es wichtig, auf beides zu achten.

Nur wenige Menschen beziehen ihr Selbstwertgefühl aus sich selbst heraus, die meisten machen es eher von Äußerlichkeiten abhängig. Zu diesen Äußerlichkeiten gehören zum Beispiel die eigene Beliebtheit, ein gutes Aussehen, der berufliche Erfolg und die Höhe des eigenen Einkommens. Auch der sichtbare Besitz, die Kleidung und viele weitere Faktoren haben einen direkten Einfluss auf unser Selbstwertgefühl.

Anders herum führt ein Mangel an Selbstwertgefühl dazu, dass wir uns deutlich weniger erfolgreich um unser Aussehen, den beruflichen Erfolg,  unser Einkommen, unsere Kleidung und die ganzen anderen Dinge kümmern. Uns fehlt dann oft die Energie, wenn wir glauben, dass wir es nicht wert sind oder dass wir sowieso scheitern werden. Wer nicht an seinen Wert und seinen Erfolg glaubt, wird beides nur schwer aufbauen können.

Selbstpflege beginnt schon bei einer guten Planung des Alltags

Es ist wichtig, an beiden Enden des Themas anzusetzen. Wer sich um sich selbst und seine Belange kümmert, wird in den unterschiedlichen Bereichen voraussichtlich auch mehr Erfolge haben. Dieses Kümmern beginnt schon bei einer guten Planung des Tagesablaufs.  Wenn wir unsere Aufgaben strukturiert angehen, haben wir eine viel größere Chance, sie auch erfolgreich zu bewältigen. Jemand, der nur funktioniert und alles zu erledigen versucht, was ihm das Leben vor die Füße wirft, lässt unnötigen Stress entstehen. Deshalb ist tatsächlich ein Kalender ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstwertgefühl durch Selbstorganisation. Mit einem Kalender und einer guten Planung können wir unsere Kräfte einteilen, müssen uns nicht verausgaben und lernen, hin und wieder zum Leben oder unseren Mitmenschen auch mal „nein“ zu sagen.

Wenn wir in unseren Plan auch Zeit für Entspannung, Spaß, Schönheitspflege, Sport und andere Dinge, die uns Spaß machen, einbauen, wird unser Körper das nach außen ausstrahlen. So bekommen wir eher mal ein Kompliment für unser Aussehen, statt nur mitleidige Blicke zu ernten, weil wir so erschöpft aussehen.

Positive Äußerlichkeiten tun unserem Selbstwertgefühl gut

Weil wir unser Selbstwertgefühl mindestens zum Teil aus Äußerlichkeiten beziehen, sollten wir uns selbst auch positive Äußerlichkeiten gönnen. Damit meine ich, dass ich nicht das alte angeschlagene Geschirr benutzen muss, solange kein Besuch das ist. Ich muss auch nicht die alte, verschlissene Tischdecke auflegen, solange ich keine Gäste bewirte. Beim Putzen muss ich zwar nicht die teure Seidenbluse tragen, aber in Sack und Asche muss ich auch nicht herumlaufen. Viele gönnen sich zu Hause nichts und lassen die guten Sachen im Schrank, weil sie denken, es sehe ja niemand. Das ist ein Denkfehler! Wir selbst sehen es doch jeden Tag und jede Stunde, wie wir uns selbst behandeln. Also lasst uns gut zu uns sein, dann fühlen wir uns auch besser.

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Foto: (c) kaboompics pixabay.com

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