Schrankleichen raus – Lieblingskleidung rein

Lieblingskleidung, Kleiderschrank, Ordnung, EntrümpelnIn meinen Schrank lasse ich nur noch Lieblingskleidung

Kennt ihr das? Nie hat man etwas zum Anziehen im Schrank. Unser Problem ist, dass wir zu viel Kleidung haben, wovon wir das meiste gar nicht tragen. Zwischen dem ganzen ungetragenen Zeug finden wir aber unsere Lieblingskleidung nicht wieder.

Schaut einmal in euren Schrank und fragt euch:

  • Was davon ziehe ich tatsächlich an?
  • Welche Sachen passen mir davon noch?
  • Wie oft trage ich dieses oder jenes Teil? Zu welchen Gelegenheiten trage ich es?
  • Fühle ich mich darin wohl, chic, sexy, gemütlich, selbstsicher, positiv?
  • Macht mich das Teil glücklich oder zufrieden?
  • Kleidet mich die Farbe? Steht mir das Muster? Schmeichelt mir der Schnitt?

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Nehmt euch bald mal einen halben oder ganzen Tag Zeit und überprüft eure Garderobe. Findet heraus, wie viel ungeliebter Ballast und wie viele wirkliche Lieblingsteile sich in euren Schränken befinden. Jetzt zum Winter hin ist ein günstiger Zeitpunkt, weil jetzt viele ihre Garderobe vom Sommer auf den Winter umstellen.

Räumt für diese Aktion am besten die gesamte Kleidung aufs Bett oder eine große Decke auf dem Boden und sortiert sie sofort danach, ob sie noch passt oder nicht. Alle Kleidungsstücke, die nicht mehr passen, solltet ihr nun für den Second-Hand-Laden oder andere freundliche und freudige Abnehmer zusammenpacken, denn die Wahrscheinlichkeit, dass euch diese Sachen noch in dieser Saison passen werden, ist recht gering. In der nächsten oder übernächsten Saison ist das Zeug aber unmodern. Wollt ihr euch wirklich nach einem Diäterfolg mit völlig unmodernen, alten Klamotten belohnen? Eine Ausnahme bilden hier höchstens ein klassisches Kostüm oder ein Anzug. Wenn die aber auch schon seit drei Jahren ungenutzt herumhängen, sollten sie ebenfalls aus dem Schrank verschwinden. Auch klassische Kleidung unterliegt leichten modischen Schwankungen.

Wer überlegt, dass die Hose, der Rock, die Bluse ja mal über 100,- € oder mehr gekostet hat und unmöglich jetzt für 5,- € verschleudert werden sollte, der sollte weiter überlegen, wieviel man dafür bekommst, wenn das Teil noch ein paar Sommer oder Winter im Schrank herumhängt? Irgendwann ist es so out, dass man nicht mal mehr 5,- € dafür bekommt. Zudem hat es einem noch viele Tage vermiest, wenn man es sehen und sich selbst sagen musste, dass man immer noch nicht hineinpasst.

Farb-, Schnitt- und Musteranalyse der Lieblingskleidung

Sortiert die übrige, also passende Kleidung danach, ob ihr sie regelmäßig tragt oder so gut wie nie.
Vergleicht die Farben und Schnitte der häufig und der selten getragenen Kleidung miteinander. Wodurch unterscheiden sich die beiden Kleiderhaufen? Die häufig getragenen Sachen werden vermutlich Schnitte, Muster und Farben haben, die euch besser stehen. Die selten getragenen Sachen habe irgendwelche Fehler, sonst würdet ihr sie ja häufiger tragen. Entweder stehen euch ihre Farben nicht so gut, wie ihr gehofft hattet oder der Schnitt und das Muster kleiden euch nicht.

Zu oft kaufen wir Sachen, weil sie an einer Puppe oder auch an der Freundin besonders schön aussehen. Aber wir sind weder die Puppe noch die Freundin. Wir können eben nur das tragen, was uns selbst gut kleidet.

Schaut euch jetzt nochmal den Kleiderberg mit euren oft getragenen Lieblingssachen gut an und analysiert, was genau euch daran so gut gefällt. Daraus könnt ihr euch eine Farbtabelle und eine Lieblingsschnittliste erstellen, die ihr immer im Portemonnaie haben solltet. Wenn ihr jetzt Kleidung shoppen geht, könnt ihr sofort im Laden überprüfen, ob das angestrebte neue Teil wirklich die Merkmale besitzt, die es zu einem Lieblingskleidungsstück werden lassen können.

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Foto: (c) steve_a_johnson pixabay.com

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