Ordnung braucht auch ein bisschen Chaos


Wer es sich leichter machen will, Ordnung zu halten, braucht Inseln der Ordnung. Erklärt nach und nach immer mehr Areale in eurer Wohnung zu Ordnungsinseln, dann breitet sich die Ordnung Schritt für Schritt, Stück für Stück über die ganze Wohnung aus.

Schafft euch aber auch kleine, kontrollierbare „Ausweichmöglichkeiten“. Legt für euch fest, wo ihr ganz bewusst Unordnung zulassen wollt, denn das Leben besteht aus Gegensätzen. Es gibt praktisch nichts, das nicht auch sein genaues Gegenteil hätte: heiß – kalt, groß – klein, schnell – langsam, ordentlich – chaotisch und so weiter.

Wenn ich Heiß nicht kenne, kann ich Kalt nicht verstehen. Wenn es nur Heiß gäbe, aber kein Kalt, könnten wir nicht existieren, weil alles verbrennen würde. Ohne Ordnung im weiteren Sinne, gäbe es diese auch nicht in der Natur. Es gäbe keine Spezies, keine geordnete Entwicklung von Lebewesen, keinen Tag und keine Nacht. Aber wenn es kein Chaos gäbe, wäre alles nur absolute Ordnung und Erstarrung ohne Leben. Mehr dazu findet ihr im Buch.

Wie in allen Dingen des Lebens ist der Mittelweg der gesündeste. Wenn es nur noch Ordnung gäbe, könnten wir nicht mehr von Leben reden. Deshalb sorgt dafür, dass bei allem Eifer immer auch noch Leben in der Bude ist. Ihr habt es ja in der Hand, das Chaos ein bisschen dahin zu lenken, wo es euch nicht so stört. 😉

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