Mit Minimalismus Platz und vieles mehr sparen

Als ich anfing, mein Leben etwas minimalistischer zu gestalten, machte ich zwei schöne Entdeckungen. Mit jedem Teil, das ich weggab, bekam ich mehr Platz und ich konnte sparen. Am Ende meiner planmäßigen Entrümpelung verließen 47 Umzugskartons die Wohnung. Die große Sorte Umzugskartons. All diese Dinge verbrauchen jetzt keinen Platz mehr bei mir.

So entwickelte sich das Platzsparen ganz schnell weiter zum Stresssparen. Es ist großartig, dass ich nicht mehr verzweifelt suchen muss, wo noch ein Plätzchen für Bettwäsche oder Kochtöpfe ist. Es ist schön, Bettwäsche nicht mühsam in den Schrank zu quetschen, sondern sie mit einer Hand in das luftige Schrankfach zu legen.  

Platz sparen hilft Geld sparen

Wenn ihr denkt, ich hätte viel entsorgt, irrt ihr euch. Ich habe schon über 100 große Müllsäcke und 150 große Umzugskartons aus Wohnungen und Lagerboxen verschwinden sehen. Da könnt ihr euch vorstellen, dass nach und nach einige Quadratmeter Fläche frei wurden.

Bei manchen von ihnen wurde das Platzsparen so natürlich zum lukrativen Geldsparen. Nach der Entrümpelung reicht bei einigen eine kleinere Wohnung oder sie konnten die Lagerbox kündigen. Die Branche der Lagerboxvermietung boomt, obwohl das Thema Minimalismus sehr präsent ist.

Wunsch und Wille sind meist schon da, aber es fällt vielen Menschen noch schwer, Entscheidungen über ihren Besitz zu fällen. Wie ihr dieses Entscheidungsdilemma bewältigen könnt, könnt ihr ausführlich in meinem Buch „Olga Ordentlich – Haushalt in Harmonie“ lesen.

Platz sparen hilft Zeit sparen

Ein weiterer Aspekt beim Platzsparen durch Entrümpeln ist der, dass ihr nicht mehr so viele vollgestellte (und vollgehängte) Flächen habt. So fällt euch das Putzen deutlich leichter, weil ihr den entsorgen Besitz nicht mehr hin und her räumen müsst. Ganz abgesehen davon, müsst ihr die Dinge selbst auch nicht mehr sauber halten, denn sie sind ja nicht mehr da. Das Platzsparen wird hier zum Zeit- und Arbeitsparen.

Mein Lieblingsaspekt ist aber der, dass die Wohnung umso harmonischer wirkt, je weniger unnötiges Zeug in ihr steht. Erst dann haben zum Beispiel Dekoartikel genug Platz, um ihre Wirkung zu entfalten und uns zu erfreuen.

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