Einfach mal was Gutes tun

Der April ist ein guter Monat, um mal den Kleiderschrank zu entrümpeln. Wie viel von eurer Kleidung habt ihr schon ein bis zwei Jahre oder sogar noch länger nicht mehr getragen? Wozu hebt ihr sie dann auf? Für den Fall, dass einmal eine große Not über euch hereinbricht?

Im Gegensatz zu den meisten von uns, ist für manche Menschen materielle Not eine üble Tatsache. Genau da können wir mit ganz einfachen Mitteln ansetzen und helfen. Und sei es nur aus egoistischen Motiven, um unser Karma zu verbessern und unsere Schränke wieder ordentlich zu bekommen.

Kleidung entrümpeln ist für die meisten von uns ein schöner Luxus

Gönnt euch diesen Monat den Luxus, alle überflüssigen Kleidungsstücke auszusortieren. Ihr werdet den neu gewonnenen Platz in euren Schränken lieben. Es ist so großartig, wenn man nicht mehr die zusammengequetschten Blusen oder Hemden immer erst bügeln muss, bevor man sie anziehen kann. Und es ist oft überraschend, wie viele sinnvolle und gute Sachen man im Schrank hat, die man zwischen dem ganzen unnötigen Kram nicht mehr sehen konnte. Die könnt ihr nach der Aktion alle wieder nutzen.

Wie ihr beim Entrümpeln genau vorgeht, beschreibe ich ganz ausführlich in meinem Buch „Olga Ordentlich – Haushalt in Harmonie“. Bedenkt bei der Arbeit immer: Es geht nicht nur um die Dinge, die ihr sofort seht, auch die versteckten Sachen solltet ihr überprüfen. Wo überall lagert ihr eure Kleidung „für Gut“, „für später“, „für nach der Diät“ usw.? Im Keller? Auf dem Speicher? In einem gemieteten Lagerraum?

Überprüft bei eurer Suche auch gleich, ob die Motive noch stimmen, wegen denen ihr die Sachen aufhebt. Braucht ihr noch 15 Businesskostüme oder -anzüge, obwohl ihr schon seit drei Jahren in Rente seid? Wollt ihr tatsächlich die schicken Umstandskleider aufheben, obwohl ihr gar keine Kinder mehr plant? Werdet ihr jemals diese Schlaghosen wieder tragen, obwohl ihr sie schon seit ihrer Erfindung nur eher so ‚mittel‘ fandet?

Kleiderspenden sind keine Müllentsorgung

Gebt nur Sachen als Spende weg, die noch in gutem Zustand sind. Es zeugt von keinem guten Menschenbild, wenn wir kaputte oder abgewetzte Kleidung verschenken. Gebt also wirklich nur intaktes, ordentliches Zeug weiter.

Es hat übrigens keinen Sinn, einen einzelnen Menschen auf der Straße mit tollen Markenklamotten zu überhäufen und sich dann über die eigene soziale Gesinnung zu freuen. Der durchschnittliche Obdachlose hat keinen hübschen Schlafzimmerschrank, in den er die Sachen packen kann. Er muss sie tagtäglich mit sich herumschleppen und z. B. vor Nässe schützen.

Gebt eure aussortierte Kleidung lieber an die Bahnhofsmission, an Notschlafstellen oder an Kirchengemeinden mit Kleiderkammer. Dort können sich Menschen mit einem konkreten Bedarf Dinge aussuchen, die ihnen passen und um die sie sich selbst kümmern können.

Was immer fehlt sind Socken

Habt ihr schonmal Socken aussortiert und weitergegeben? Vermutlich eher nicht oder nur sehr selten. Meine Socken sind, wenn ich sie nicht mehr tragen möchte, auch für niemand anderen mehr geeignet. Nichtsdestotrotz sind sie ein wichtiges Kleidungsstück. Wenn ihr also beim nächsten Entrümpeln feststellt, dass da nicht ein paar guter Socken dabei ist, kauft doch einfach mal ein paar günstige im 10er-Pack und legt sie dazu.

Viel Spaß beim Entrümpeln eurer Kleidung und genießt anschließend den Platz in euren Schränken.

Neu hier? –> Klick auf das Bild!

Sorgen, Haushalt, Ordnung, Chaos, Aufräumen, Entrümpeln

Facebooktwitterpinterestby feather

Schreibe einen Kommentar