Goldener Oktober

Der Oktober bringt uns noch viel Licht, doch die Tage werden kürzer

So ist es nur konsequent, wenn wir jetzt schon mal anfangen, für ein bisschen Helligkeit und Lichtstimmung zu sorgen. Die Lampen brauchen regelmäßig eine gründliche Reinigung und wenn nötig auch neue Leuchtmittel.

Nachdem die Glühlampe zunehmend vom Markt verdrängt wurde und es fast nur noch Energiesparlampen zu kaufen gab, habe ich in den letzten Jahrzehnten die meisten Lampen darauf umgestellt. Inzwischen hat sich längst herausgestellt, dass diese Lampen längst nicht so viel Energie sparen, wie versprochen. Der Anschaffungspreis kann sich deshalb kaum amortisieren und außerdem sind diese Lmapen durch das Quecksilber darin dermaßen giftig, dass sie eigentlich verboten gehören.

Seit ein paar Jahren hat sich die Qualität von LED-Lampen mehr und mehr verbessert. Die ersten Lampen waren noch absolut kaltweiß und ungemütlich, aber inzwischen – man sieht es an der Kelvinzahl 2700 – gibt es viele warmweiße LED-Lampen schon zu wirklich erschwinglichen Preisen. Die Stromersparnis scheint beträchtlich höher und nicht wie bei den Energiesparlampen schöngerechnet zu sein. Auch ist ihre Lebensdauer deutlich länger.  Schön ist auch, dass sie sofort hell sind und nicht erst einen Vorlauf von mehreren Minuten brauchen, um die volle Leuchtkraft zu erreichen. Für mich ist aber das wichtigste Argument, dass sie nicht giftig sind.

Beachtet bitte bei der Reinigung von Lampen und beim Ersatz von Leuchtmitteln ein paar einfache Grundregeln:
  • Lampe ausschalten: Es genügt, wenn der Lichtschalter auf „aus“ steht, die Sicherung kann drinbleiben.
  • „Birne“ oder professionell ausgedrückt das Leuchtmittel abkühlen lassen.
  • Der Lampenschirm ist meist mit einem Schraubgewinde befestigt, das man erst dann herausdrehen kann, wenn das Leuchtmittel herausgenommen wurde.
  • Der Lampenschirm kann dann je nach Material bequem gereinigt werden, sollte aber – egal welches Material – komplett durchtrocknen, bevor man die Lampe wieder zusammensetzt. Bei Restfeuchtigkeit können sich (abgesehen von einer eventuellen Kurzschlussgefahr) unschöne Flecken auf dem Schirm bilden, die man fast nie wieder wegbekommt.
  • Wer seine Lampenschirme nicht abnehmen möchte, kann sie auch nach gründlichem Abstauben mit einem feuchten Tuch und einem Reinigungsmittel, das für den Lampenschirm geeignet ist, reinigen.
  • Bitte nicht die Lampe ansprühen, damit sich keine Feuchtigkeit in sensiblen Bereichen absetzen kann. Man sollte nur das Reinigungstuch selbst mit dem gewählten Reinigungsmittel leicht befeuchten.
  • Halogenlampen soll man nicht mit bloßen Fingern berühren, weil sich die Fettspuren der Haut wegen der hohen Wärmeentwicklung der Halogenlampe ins Glas einbrennen und so die Lichtqualität verschlechtern. Sollte aus Versehen doch mal eine Fingerspur auf eine Halogenlampe gekommen sein, kann man sie mit reinem Alkohol (vor dem nächsten Gebraucht) noch entfernen.

Wer gern Lichterketten verwendet, sollte sich im inzwischen sehr reichhaltigen Sortiment von LED-Lichterketten umsehen. Erstens ist die Brandgefahr deutlich geringer, weil sie nicht heiß werden und zweitens verbrauchen sie deutlich weniger Strom. Es gibt auch schon hübsche batteriebetriebene Lichterketten, die man unabhängig von jeder Steckdose betreiben kann. Die Batterien halten durch den geringen Stromverbrauch sehr lange. Mit Akkus und Ladegerät hat man noch weniger Folgekosten.

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Foto: (c) Tobias Bisander pixabay.com

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