Freizeit gestalten

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Endlich ein freier Tag – und dann?Freizeit, Zeit, Theater, Improvisationstheater, Spiel, Spaß

Jede Woche sehnen wir das Wochenende oder den nächsten Feiertag herbei und dann … wissen wir manchmal nicht, was wir damit anfangen können. Wie oft habt ihr schon einen ganzen Tag oder ein Wochenende auf dem Sofa vertrödelt, ohne euch zu irgendetwas aufraffen zu können?

Wenn das einmal passiert, ist es noch zu verkraften, aber wenn es jedes Mal so ist, läuft etwas falsch. Nach so vertrödelten Tagen hat man jedenfalls nicht das Gefühl, erholt und gestärkt in den nächsten Arbeitstag zu starten. Das andere Extrem ist der Aktionismus, der manche Menschen befällt, wenn sie frei haben. Jede Minute ist da verplant und es gibt keine Pause, um mal für fünf Minuten die Augen zu schließen und durchzuatmen.

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Work-Life-Balance hat nichts damit zu tun, die Freizeit möglichst voll zu packen, aber auch nichts damit, tatenlos vor sich hin zu starren und auf bessere Zeiten zu hoffen nach dem Motto: „Wenn ich erst Urlaub habe / die Stelle gewechselt habe / in Rente bin, dann werde ich alles nachholen, was ich jetzt nicht tue.“

Zeit ist ein begrenztes Gut und wir wissen nicht, ob wir im Urlaub, in der neuen Stelle oder wenn wir in Rente sind, überhaupt noch die Kraft haben, all die schönen Dinge zu tun, die wir vorhatten. Vielleicht hat uns bis dahin eine Krankheit ereilt, die es uns unmöglich macht, endlich in den Klettergarten zu gehen. Selbst die schönen Wanderungen und Radtouren, von denen wir heute noch träumen, sind dann eventuell nicht mehr möglich. Wenn unsere finanziellen Möglichkeiten sich radikal zum Schlechten verändern, können wir uns die großartigen Aktivitäten, von denen wir jetzt träumen, schlicht nicht mehr leisten. Dann haben wir noch nicht einmal Erinnerungen, von denen wir zehren können, weil wir ja immer nur auf bessere Zeiten gewartet haben.

Man kann seine Zeit nicht aufsparen, man kann sie nur nutzen oder verfallen lassen. Deshalb ist sie ein besonders kostbares Gut, dass wir nicht ungenutzt verschleudern sollten. Wenn wir Geld verlieren, können wir es mit etwas Mühe vielleicht wieder verdienen und unser Erspartes aufstocken. Zeit, die einmal verflossen ist, ist nie wieder zurückzuholen.

Freizeit selbst gestalten, statt sie gestalten zu lassen

Wer seine Freizeit plant, sollte sich vor allem von seinem eigenen Geschmack leiten lassen. Ich kenne Menschen, die jedes Wochenende mit Leuten verbringen, die ihnen in Tat und Wahrheit auf die Nerven gehen. Sie tun es, weil es ihnen zu schwerfällt, „nein“ zu sagen. Bevor sie den Konflikt wagen und die Pläne der anderen durchkreuzen, fügen sie sich lieber in ihr Schicksal und machen Woche für Woche Dinge, die andere ihnen vermeintlich aufzwingen.

Als Begründung für ein solches Verhalten höre ich dann, dass „man ja niemandem weh tun will“, aber das ist Unsinn. Der einzige, dem man in der Situation nicht weh tun will, ist man selbst. Man fürchtet die Kritik, den Druck, die endlosen Diskussionen, in die die anderen einen verstricken könnten. Oft sind das unbegründete Befürchtungen. Vielleicht glauben umgekehrt sogar die anderen, dass ihr von ihnen erwartet, dass sie eure Freizeit planen und bestimmen. Sie sind möglicherweise selbst schon von der Situation genervt und wagen es nicht, euch zu enttäuschen, weil sie dann dieselben endlosen Diskussionen fürchten, vor denen ihr gerade Angst habt

Freizeit planen

Wenn ihr mit eurer Freizeitgestaltung nicht glücklich seid, geht bei der Neuausrichtung in kleinen Schritten vor:

  1. Analysiert, wie ihr eure Freizeit zurzeit lebt und was euch daran gefällt und was nicht. Was euch nicht gefällt, schafft  ihr am besten gleich ab.
  2. Macht eine lange Liste von Aktivitäten, die euch wirklich gefallen würden und gleicht sie mit euren realen Möglichkeiten ab. (körperliche Konstitution, finanzielle Lage, Zeitbudget, Mitstreiter usw.)
  3. Legt spätestens eine Woche vorher fest, was ihr – ungefähr wenigstens – am nächsten freien Tag unternehmen wollt und tragt es in euren Kalender ein. Macht aus euren Plänen eine kleine, positive Pflicht gegen euch selbst.
  4. Schaut, dass ihr Leute habt, die mitmachen. Jede Aktivität ist viel unterhaltsamer und schöner, wenn man sich auch mal austauschen kann. (Ausgenommen, ihr wollt ein Wochenende lang nur im Schneidersitz verbringen und meditieren. ;-))

31 Ideen, was man an einem freien Tag tun kann

    1. Fotografieren und filmen
    2. einen Wellnesstag und / oder Saunabesuch machen
    3. eine entspannende Massage mit feinen Ölen und Düften. Ich benutze dafür gerne dieses Aloe Vera Öl.
    4. lesen oder ein Hörbuch hören
    5. mit Freunden und / oder der Familie gemeinsam kochen und essen
    6. einen Theaterbesuch
    7. in ein Konzert gehen
    8. ins Kino gehen
    9. ausgehen, tanzen gehen
    10. sporteln von Aerobic bis Zumba, von Federball spielen über Gewichtheben bis Yoga
    11. einfache körperliche Aktivitäten wie Wandern, Walken, Nordic Walking, Radeln
    12. Golfen oder Minigolfen
    13. Segeln, Tretboot fahren, Rudern, Paddeln
    14. Schwimmen oder im Freibad faulenzen
    15. gemeinsam Gesellschaftsspiele oder Videospiele spielen
    16. basteln mit Holz, Papier, Naturmaterialien, Ton, Perlen, Schmuck
    17. dekorieren
    18. Textilarbeiten wir Nähen, Stricken, Häkeln, Weben
    19. in einem Chor singen
    20. in einer Tanzgruppe tanzen
    21. selbst Theater spielen
    22. Geocaching
    23. ein Musikinstrument spielen
    24. Kreuzworträtsel oder Sudokus lösen
    25. meditieren, Entspannungstechniken anwenden
    26. spazieren gehen
    27. ins Museum gehen
    28. Freunde besuchen oder mit ihnen telefonieren
    29. in einem Sportverein aktiv sein
    30. gemeinsam bei einem Ayurvedischen Tee philosophieren
    31. Olga Ordentlichs Blog lesen 😉

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Foto: (c) Pexels pixabay.com

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