Entrümpeln – aber richtig

Manchmal lese ich Blogs oder Ratgeberseiten, die sich mit dem Thema Entrümpeln befassen. Die einen schreiben mehr im Sinne Olga Ordentlichs, die anderen eher weniger …

Wie entrümpelt man eigentlich „richtig“?

Mir geht es vor allem darum, Dinge, die ich nicht (wirklich) brauche, aus dem Haushalt zu schaffen, indem ich sie verschenke, verkaufe, umfunktioniere oder – wenn sie tatsächlich nicht mehr zu gebrauchen und zu reparieren sind – entsorge. Das Entsorgen sollte immer nur der Weisheit letzter Schluss sein, denn jeder Gegenstand ist irgendwann einmal aus Rohstoffen entstanden, die uns nicht endlos zur Verfügung stehen. Wir haben  nur diese eine Welt, und die sollen wir möglichst für unsere Kinder und Kindeskinder erhalten. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist hier, wenn wir Dinge, die andere noch nutzen können, nicht in den Müll werfen.

In vielen Ratgebern steht unter der Überschrift „Entrümpeln“ leider, dass man die Dinge, die man vorher ja sowieso schon nicht mehr genutzt hatte, jetzt durch Neukauf entsprechender Gegenständen ersetzt. Das halte ich für vollkommen sinnlos, denn wenn ich einen kaputten Flaschenöffner finde, den ich seit Jahren nicht mehr genutzt habe, dann hatte ich entweder noch einen weiteren, funktionierenden in der Schublade oder ich hatte schlicht keinen Bedarf daran. In beiden Fällen wäre es mehr als unsinnig, jetzt einen neuen zu kaufen. Entweder ich ersetze ein defektes Teil im Haushalt sofort (bzw. lasse es reparieren) oder ich entsorge es ersatzlos, wenn ein sofortiger Ersatz nicht nötig ist.

Wenn ihr euren Haushalt Stück für Stück verschlanken wollt, kauft nicht leichtfertig für jedes Teil, das ihr entsorgt, einen Ersatz. Und geht auch nicht den Haushaltsblogs auf den Leim, die euch drängen, noch funktionierende Dinge durch neue zu ersetzen, weil die hübscher, neuer, besser zueinander passend sind. Warum soll ich mir teure, hübsche, blaue Schachteln kaufen, wenn die alten, nicht zusammenpassenden, aber funktionstüchtigen ihren Job gut erfüllen? Meistens stehen dieses Dinge sowieso hinter Schranktüren, und „wie’s da drin aussieht, geht niemand etwas an.“ . 😉

Neu hier? –> Klick!

Facebooktwitterpinterestby feather

Schreibe einen Kommentar