Bin ich ein Messie? Teil III
Fortsetzung von: Bin ich ein Messie? Teil I und Bin ich ein Messie? Teil II
Sicher gibt es auch gewisse Überlappungen in der „Symptomatik“, dass also ein Unordentlicher auch mal Panikgefühle bekommt, wenn er eine Sache wegwerfen soll, oder ein Messie es tatsächlich schafft, sich von Dingen zu trennen, wo man es gar nicht vermutet hätte. Insgesamt kann man aber festhalten, dass es eher wenige echte Messies gibt und dass das häufigere Problem die einfache und gemeine Unordentlichkeit ist. Das aber ist wiederum sehr tröstlich, weil die meisten Menschen tatsächlich sehr gut (weiterlesen …)
Bin ich ein Messie? Teil II
Fortsetzung von “Bin ich ein Messie? Teil I”
Die nachfolgende Liste zeigt Symptome auf, die eher in die eine oder andere Richtung deuten. Eher in Richtung Messie oder eher in Richtung unordentlicher Mensch.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, jeder wird bei sich selbst sicher noch 100 andere Symptome beobachten, die er vielleicht sogar viel typischer findet. Aber dies ist ein Blog, also kann jeder auch noch seine Ergänzungen dazu schreiben. Ich würde mich sehr über eine rege Teilnahme freuen!
Und hier nun zur langen aber unvollständigen Liste der möglichen Symptome: (weiterlesen …)
Bin ich ein Messie? Teil I
Der Begriff „Messie“ wird je nach Autor ziemlich unterschiedlich definiert. Die Tendenz geht dahin, dem Messie-Syndrom – wie die Bezeichnung Syndrom schon zeigt – einen Krankheitswert zuzuweisen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als „ein(en) Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur (als) [...] Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“ Entsprechend gilt Krankheit als die Abwesenheit von Gesundheit. Das ist natürlich eine recht drastische Definition, die nicht immer 100% zutreffend ist. Ein Mensch, dem ein Bein fehlt, wird nicht in dem Status verharren. Er wird dafür sorgen, dass er Gehstützen, eine Prothese oder einen Rollstuhl bekommt, um so wieder so gut wie möglich am normalen Leben teilnehmen zu können. Und er würde sich, sobald er gelernt hat, trotz des fehlenden Beines sein Leben gut und selbständig zu leben, nicht auf die Idee kommen, sich als krank zu bezeichnen. (weiterlesen …)



