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Entrümpeln V

Als gute Hilfe, um Gerümpel zu identifizieren, könnt ihr die Fragen nutzen, die ich für euch zusammengetragen habe. Die Liste ist nicht vollständig, sie ist nur ein erster Anhalt, um damit so richtig in Fahrt zu kommen. Wer gelernt hat, woran man Gerümpel erkennen kann und sich entschlossen hat, ihn loszuwerden, hat schon die halbe Miete. Jetzt geht es ans Umsetzen.

Weil man nicht jedes Mal, wenn man ein Ding als Gerümpel identifiziert hat, zum Wertstoffhof oder zum Second-Hand-Laden fahren will, ist es praktisch, sich einen Karton einzurichten, in dem man diese Dinge sammelt. So ist die Hürde, dass man wirklich etwas aussortiert, sehr viel kleiner. Ob ich eine Sache nur ins Schlafzimmer in den Gerümpelkarton bringe, oder ob ich gleich zum Wertstoffhof fahre, ist ein himmelweiter Unterschied. Das eine kann ich ganz nebenbei machen (Gehe niemals mit leeren Händen durch die Wohnung!), das andere erfordert Zeit und Mühe, die für einen Gegenstand nicht wirtschaftlich eingesetzt wären.

Um den Fokus auf das Erkennen von Gerümpel zu halten, könnt ihr den Gerümpelkarton an einen Platz stellen, wo ihr ihn immer seht, Besucher aber nicht. Wer im Abstellraum den Platz direkt an der Tür nutzt, sieht jedes Mal, wenn er etwas herausnimmt, dass da der Gerümpelkarton steht. Und wenn der Begriff wieder im Kopf ist, ist der Blick erneut geschärft. Ihr kennt sicher alle das Phänomen, dass man, wenn man sich über Mountainbikes informiert, plötzlich nur noch Mountainbiker unterwegs sieht. Interessiert man sich für Kinderwagen, wundert man sich, warum die ganzen jungen Eltern erst heute ihre Kinderwagen durch die Straßen schieben. Bevor man sich dafür interessierte, schienen sie gar nicht zu existieren.

Wenn ihr dieses Phänomen nutzt, werdet ihr euch an die Fragen erinnern, die man an seine Besitztümer stellen kann, um Nützliches von Überflüssigem zu unterscheiden. Mit Hilfe der Fragen wiederum werdet ihr das Gerümpel erkennen und euch so leichter davon trennen können.

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