Olga Ordentlich

28. Juni 2012

Küche und Esszimmer: Schrank oder Regal

Veröffentlicht in Kategorie Aufgabe, Aufräumen, Haushaltstipps, Reinigen
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Mehlmotte - Foto: Sarefo

In der Küche geht es heute um Mehlmotten und Fruchtfliegen. Mehlmotten gehen übrigens nicht nur an Mehl, sie mögen auch sehr gern Nüsse, Cornflakes, Haferflocken, Schokolade und Hülsenfrüchte.

Oberstes Gebot bei Mehlmotte ist die Vermeidung der Viecher. Wer sie einmal im Schrank hat, hat viel Arbeit, bis er sie wieder los ist. Deshalb heißt die Devise: Vorbeugen!

Vorräte von Nüssen, Cornflakes, Haferflocken und Hülsenfrüchten, die länger gelagert werden sollen, sollten in fest verschließbaren Dosen oder Gläsern aufbewahrt werden. Sie sind besser als Tüten, aber auch die beste Plastikdose oder das tollste Schraubglas ist kein unüberwindbares Hindernis für eine hungrige Mehlmotte. Metalldosen eingnen sich gar nicht für die Vorratshaltung, sie sind genauso wenig sicher vor Motten wie Papiertüten.

Trockenfutter für Tiere sollte man nie (weiterlesen …)

8. Mai 2012

Staubentwicklung reduzieren

Veröffentlicht in Kategorie Haushaltstipps
  1. Für eine ausreichende relative Luftfeuchtigkeit (ca. 40 – 60%) sorgen, dann staubt nicht jedes textile Möbel gleich wie wild, wenn man sich draufsetzt.
  2. Textile Möbel und Matratzen ca. 2 x im Jahr gründlich absaugen.
  3. Wenn der Staubsauger schon ein älteres Modell ist, produziert er oft Staub, während man ihn benutzt, weil er durch die Abluft gleich wieder feinen Staub im Raum verteilt. Also bei alten Staubsaugern die Arbeitsreihenfolge umkehren: erst Staub saugen und dann ca. 1/2 Stunde danach, wenn der neue Staub sich gesetzt hat, Staub wischen. Oder man kauft einen neuen Staubsauger mit Mikrofiltersystem.
  4. Den Staubsaugerbeutel draußen wechseln. Staubsauger ohne Beutel haben zwar geringere Folgekosten, sind aber beim Leeren noch etwas problematischer als die Kollegen mit Beutel. Die würde ich auf jeden Fall draußen oder im Keller leeren, um keine unnötige Staubentwicklung in der Wohnung zu haben.
  5. Staub wischen geht am besten mit einem feuchten Mikrofasertuch oder einem modernen Staubwedel, der den Staub bindet. Man sollte heute keinen Feder- oder bunten Kunststoffwedel mehr benutzen, denn die verteilen den Staub vor allem in der Raumluft und der setzt sich dann nach getaner Arbeit gleich wieder auf die selben alten Stellen.
  6. Unterm Bett staubt es natürlich um so mehr, je mehr Bewegung im Bett ist. 8-) Es gibt staubdichte, aber luft- und wasserdampfdurchlässige Unterlagen, die man unter die Matratzen legen kann. Sie behindern also nicht die notwendige Belüftung der Matratzen.
  7. Federbetten sollte man nicht zu stark schütteln und schlagen, weil die Federn und Daunen sonst beschädigt werden. Wenn man sie also vorsichtig beim Bettenmachen auflockert, ohne auf sie einzuprügeln, bildet sich auch nicht so viel Staub. Synthetikbetten braucht man gar nicht zu schütteln, sie werden nur nach dem Lüften glatt gestrichen. Betten beziehen staubt sehr, also immer VOR dem Staub wischen und saugen erledigen.
  8. Wäsche bügeln, falten und einräumen verursacht Staub, also VOR dem Staub wischen und saugen erledigen.
  9. Kleidung sollte man lieber draußen ausschütteln, denn auch das staubt sehr. Socken ziehe ich nicht mehr ineinander, weil auch das erstaunlich viel Staub verursacht und außerdem die Bündchen ausleiert. Deshalb falte ich die passenden Socken nur zusammen.
  10. Im Frühjahr sind offene Fenster natürlich immer eine besondere Staubquelle, weil die Pollen hereinkommen. Mir persönlich ist der Staub dann aber egal, die frische Luft entschädigt reichlich dafür.
  11. Je nach Wohnort kann man es mit vielen verschiedenen Staubquellen zu tun haben: Verbrennungsanlagen mit mangelhaften Filtersystemen, Straßenverkehr mit Feinstaubentwicklung, Landwirtschaft bzw. brach liegende Felder usw.
  12. Elektrogeräte kann man mit einem Antistatikspray imprägnieren, sie ziehen dann nicht so schnell wieder Staub an. Wenn man allerdings zu viel sprüht, kann man auch das Gegenteil erreichen. Es sollte wirklich nur ein Hauch von Spray sein.
  13. Teppiche und Teppichböden sollten regelmäßig gesaugt und auch mit Teppichschaum oder einem Nassreinigungssystem gepflegt bzw. gewaschen werden.
  14. Glatte Böden lieber feucht wischen als saugen, weil feucht der Staub vollständig entfernt wird, beim Saugen nur zu einem großen Teil.
  15. In der Heizperiode ist es sinnvoll, die Fensterbänke und Heizkörper täglich feucht abzuwischen, weil dort die heizungswarme Startrampe für den täglichen Staub liegt…
26. März 2012

Rollos reinigen

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Trockenreinigung

Rollos, die laut Etikett nur “abbürstbar” sind, vertragen kein Wasser. Sie sollten also wirklich nur mit einer sehr weichen Bürste vorsichtig abgebürstet werden. Dabei ist darauf zu achten, dass man nicht zu feste drückt. Besser zwei- oder dreimal leicht abbürsten als einmal hart, weil sonst das Gewebe ausflusen kann und sich dann beim Auf- und Abrollen immer stärker verheddert und Fäden zieht, bis man das Gefühl hat, man hätte ein Chenille-Rollo am Fenster hängen. ;-)

Auch Rollos mit einer Alubeschichtung dürfen nicht mit Wasser gereinigt werden! Die Beschichtung ist so dünn, (weiterlesen …)

7. Februar 2012

Tierhaare aus Polstermöbeln und Teppichen entfernen

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Tierhaare entfernen muss nicht schwer sein. :-)

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Katze - Foto: Benny der 1.

Zwar sind sie oft so hartnäckig, dass selbst der beste Staubsauger nicht gegen sie ankommt, aber es gibt ein (weiterlesen …)

4. Januar 2012

Noch ein paar Anregungen rund um die Spüle

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Wenn man sich vergleichende Hygieneuntersuchungen ansieht, die auf Toiletten und in Küchen gemacht wurden, dann ist es auf Toilettendeckeln manchmal sauberer als in einer Spüle oder auf einer Arbeitsplatte.

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Toilette bepflanzt - Foto: Jean-Luc Henry

Natürlich hat die Industrie diese Untersuchungen sehr gern zum Anlass genommen, um neue, noch schärfere und desinfizierende Reinigungsmittel auf den Markt zu bringen. Die gute Hausfrau sorgt sich um die Gesundheit ihrer Familie und kauft dann natürlich die ganzen Mittel.

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Sprühflaschen - Foto: Handlegirl

Nur, warum ist es auf den Toilettendeckeln so sauber, obwohl man da ja auch nur geputzt hat? Vor allem liegt es wohl daran, dass dort keine Spülschwämme, Lappen und Bürsten herumliegen. Wir benutzen den Spülschwamm erst, um damit zu spülen, dann wischen wir mit ihm noch die ganze Arbeitsplatte und Spüle ab. Aber seit wir damit gespült haben, sitzt der Schwamm schon voller Speisereste und die verteilen wir jetzt großzügig auf der gesamten Fläche, während wir glauben, dass wir die Arbeitsplatte reinigen.

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Kücheninsel Arbeitsplatte - Foto: Giacomo1970

Auf der nunmehr kontaminierten Arbeitsplatte und im Schwamm bilden sich mit der Zeit massenhaft Bakterien. Je nach Temperatur geht das schneller oder langsamer. Beim nächsten Spülen tauchen wir den inzwischen arg verkeimten Schwamm in das saubere Spülwasser und verreiben beim Entfernen der Speisereste die Keime auf den frisch gespülten Tellern. Wenn wir es mal kritisch betrachten, ist der Schwamm mittlerweile eigentlich waffenscheinpflichtig. Und das gleiche Problem gibt es auch bei den Spülbürsten und -lappen.

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Spülbürste - Foto: Frank C. Müller

Deshalb hier ein paar Tipps für mehr Küchenhygiene auch ohne Desinfektionsmittel:

Einen Spülschwamm oder -lappen nur zum Spülen benutzen und anschließend (nach entsprechender Trocknung) in die Wäsche geben. Einmalspültücher sind meiner Meinung nach nicht notwendig, aber wenn man keine Lust auf so viele Spüllappen hat, sind sie eine mögliche Alternative.

Zum Reinigen der Küchenoberflächen einen separaten Putzlappen benutzen. Da er nicht zum Spülen benutzt wird, wird er meist nicht – oder nicht stark – mit Speiseresten verunreinigt. So kann man ihn auch mal mehrere Tage benutzen. Wenn man allerdings das Fleischwasser vom Rinderbraten damit aufgewischt hat, ist er ein klarer Fall für den Wäschekorb oder den Mülleimer, je nachdem ob es sich um einen Mehrweg- oder Einmalputzlappen handelt.

Die Spülbürste stelle ich einmal täglich in den Geschirrkorb der Spülmaschine und spüle sie mit. Das geht besser mit Kunststoffbürsten, Naturborsten lösen sich zu leicht ab und können dann das Sieb nachhaltig verstopfen.

Mehr zum Thema gibt es auch auf der Seite Hygiene.

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