(c) Siegbert Pinger / pixelio.de

Bodenpflege

Bodenpflege

Eine wichtige Voraussetzung für eine leichte Bodenpflege ist, dass man möglichst, keine Lagerhaltung auf dem Fußboden betreibt. Jede Flasche, jeder Waschmittelkarton, jeder Sammelkorb muss natürlich zur Reinigung des Bodens wieder weg geräumt werden. Es ist gar nicht so schwer, den Boden als Lagerplatz zu vermeiden, wenn man jedem Ding, das man jetzt noch dort lagert, einen verbindlichen anderen und meist auch besseren Platz zuweist. Waschmittelkartons und Flaschen stören das Bild nicht, wenn sie im Abstell- oder Vorratsraum oder in einem Schrank verschwinden, sind da also schon aus optischen Gründen viel besser aufgehoben. Auch Leergut, Altpapier und so weiter gehören hinter geschlossene Türen oder einen diskreten Vorhang. Je weniger rumsteht, desto ruhiger ist der Raumeindruck und es ist keine Mehrarbeit, wenn ich eine leere Flasche dahin statt dorthin stelle.

Je nach Bodenbelag braucht Ihr wieder die richtigen Reinigungsmittel und -methoden.

Glatte Böden

Vor dem Wischen ist es wichtig, den Boden gründlich zu fegen oder abzusaugen, damit schon mal die ersten Haare, Krümel und Staubansammlungen entfernt sind. So können sie nicht beim Putzen den Boden verkratzen. Wer mit der Eimermethode putzt, vermeidet damit, dass allzuviel Schmutz ins Putzwasser gerät und so durch die ganze Wohnung verteilt wird.

Fliesen

Fliesen lassen sich gut mit einem Putzwasser aus Universalreiniger und Wasser putzen. Um eine schnelle Neuverschmutzung etwas zu verzögern, lohnt es sich, nach dem Reinigungsdurchgang nochmal mit klarem Wasser nachzuwischen, damit keine Putzmittelrückstände auf den Fliesen bleiben. Zum Putzen sind sowohl Schrubber mit Aufnehmer als auch Mopps oder sonstige „Spezialgeräte“ geeignet.

Wer abschließend eine Glanzpflege aufträgt, sollte daran denken, dass diese alle sechs Monate wieder gründlich entfernt werden muss, weil sich sonst fiese Schlieren bilden, die man mit normalem Universalreiniger nicht mehr weg bekommt. Für diese Grundreinigung gibt es die passenden Produkte in jedem Drogeriemarkt.

PVC-, Vinyl- und Linoleumböden

Kunststoffböden können genauso gereinigt und gepflegt werden wie Fliesen. Auch hier kann man Glanzpflege auftragen, die dann aber auch wieder regelmäßig alle sechs Monate gründlich entfernt werden muss.

Laminat- und Korkböden

Laminat- und Korkböden dürfen nur nebelfeucht gewischt werden, weil sie durch Nässe sehr leicht aufquellen können. Wenn solche Schäden einmal passiert sind, kann man sie nie wieder beseitigen, ganz im Gegenteil bieten die aufgequollenen Kanten eine Eintrittspforte für weitere Schäden und Quellvorgänge, jetzt selbst schon durch hohe Luftfeuchtigkeit, weil die Kanten jetzt offen liegen für jeden äußeren Einfluss.

Nebelfeucht heißt, dass der Aufnehmer oder Wischmopp sehr, sehr gründlich ausgewrungen werden muss. Mit einem Schuss Alkohol im Putz- oder Nachwischwasser wird die Trocknung beschleunigt, was dem Boden zusätzlich zu Gute kommt.

Parkett- und Dielenböden

Auch Parkett- und Dielenböden vertragen nicht viel Feuchtigkeit. Und sie brauchen zusätzlich zur normalen Reinigung eine regelmäßige Pflege mit wachshaltigen Reinigungsmitteln.

Mehr dazu findet ihr hier: Parkett richtig reinigen und pflegen

Marmor-, Granit- und andere Steinböden

Hier ist es wichtig, dass man auf keinen Fall Essigreiniger benutzt, weil diese zum Beispiel dem Marmor den Kalk entziehen und so stumpfe Flecken verursachen, die nicht mehr zu beheben sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft sich für diese hochwertigen und empfindlichen Böden einen Spezialreiniger im Drogeriemarkt. Dort gibt es auch spezielle Glanzpflegen für diese Böden, die gleichzeitig eine gewisse Schutzwirkung haben.

to be continued …

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